RBA439 Im Test: "Claude" - Anthropic
Wir stellen Claude von Anthropic vor und vergleichen die kostenlose und die kostenpflichtigen Varianten. Dabei sprechen wir über Anmeldung und Preise sowie über die verfügbaren Modelle und deren Nutzungslimits. Wir weisen außerdem darauf hin, dass Nutzer selbst prüfen müssen, ob die Verarbeitung von Daten mit dem eigenen Datenschutz und Berufsrecht vereinbar ist.
Anhand einer Checkliste für den Datenschutz in einem mittelständischen Unternehmen testen wir Claude mit einem standardisierten Prompt. Die kostenlose Version liefert zügig eine umfangreiche Aufzählung, während die kostenpflichtige Version ein deutlich ausführlicheres Ergebnis mit Quellen und einem interaktiven Artefakt erstellt. Der umfangreichere Test mit einem leistungsfähigeren Modell dauert etwa 15 Minuten. Wir betonen, dass KI-Ergebnisse geprüft werden müssen und dass wiederholte Anfragen unterschiedlich ausfallen können.
Wir sprechen über die Quellenangaben und die Grenzen der Ergebnisse: Die kostenlose Variante verweist unter anderem auf Gesetzestexte, liefert aber keine weiterführenden Webquellen, anhand derer sich zusätzliche Hinweise nachvollziehen lassen. Die Bezahlversion bietet eine formatierte Checkliste, die sich bearbeiten, exportieren und mit Rückfragen ergänzen lässt. Einen systematischen Vergleich mit anderen KI-Systemen nehmen wir nicht vor; aus persönlicher Erfahrung gefallen uns Claudes Ergebnisse bei der Textarbeit gut.
Zum Schluss gehen wir auf weitere Funktionen ein, darunter Projekte, Designwerkzeuge, geplante Aufgaben und interaktive Artefakte wie Dashboards. Außerdem beschreiben wir Claude Cowork, das mit freigegebenen Dateien und Verzeichnissen arbeiten und Aufgaben am Rechner ausführen kann. Ergänzend erwähnen wir Plugins für Word, Excel und PowerPoint, mit denen Claude innerhalb dieser Programme unterstützen kann.
