RBA431 Im Test: "Logicc" - Logicc GmbH
In der Sendung wird das KI-Tool logicc.com vorgestellt. Zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass die rechtliche und datenschutzrechtliche Einordnung von den Nutzenden selbst geprüft werden müsse; im Fokus der Folge stehen Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Preise.
Das Tool richtet sich nicht speziell an Juristen, sondern an verschiedene Branchen mit sensiblen Daten, etwa Medizin, Finanz- und Steuerberatung, Immobilien und öffentliche Einrichtungen. Es wird als Plattform beschrieben, auf der große KI-Modelle verschlüsselt, EU-gehostet und DSGVO-orientiert genutzt werden können. In höheren Tarifen sind auch eine Verschwiegenheitsvereinbarung und ein Bezug zu § 203 StGB vorgesehen.
Bei den Preisen werden monatlich vier Stufen genannt: Business für 30 Euro, Secure Plus für 50 Euro, Max für 90 Euro sowie ein individuell verhandeltes Enterprise-Modell. Je nach Tarif steigen Nutzungslimits und Funktionsumfang; im Max-Tarif gibt es außerdem Zugang zu Frontier-Modellen.
Die Oberfläche wird als sehr aufgeräumt und einfach beschrieben. Nutzer können zwischen „Smart Select“ und einzelnen Modellen wählen, erhalten Modellinfos per Mouseover und finden Funktionen wie Chat, Promptbibliothek, Assistenten und Projekte. Spezielle juristische Zusatzfunktionen oder Office-Plugins werden nicht gezeigt.
Im Praxistest wird eine Compliance- und Datenschutzanfrage gestellt. Das System liefert schnell eine Antwort mit Quellenangaben, etwa aus offiziellen Rechts- und Datenschutzquellen. Kritisch angemerkt wird, dass die Antworten teilweise stark in Bullet Points gehalten sind und das genutzte Modell nicht angezeigt wird.
Abschließend fällt das Urteil insgesamt positiv aus: Das Tool wird als preislich angemessen, übersichtlich und für Nutzer geeignet beschrieben, die allgemeine KI-Modelle in einer sichereren Umgebung verwenden wollen, ohne eine spezielle juristische Lösung zu benötigen.
