Im Test: "Prime Legal AI" - QNC GmbH
In dieser Folge sprechen wir über Prime Legal AI, ein KI-gestütztes Tool für juristische Arbeit, insbesondere im Umfeld von Datenschutz und anwaltlichen Tätigkeiten. Wir stellen die Bedienung, die grundlegende Funktionsweise und die Einsatzmöglichkeiten im Arbeitsalltag vor. Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine rechtliche Bewertung der Zulässigkeit im Einzelfall, sondern um die praktische Nutzung des Systems.
Wir schauen uns zunächst die Preisstruktur an. Prime Legal AI gibt es als Core- und Advanced-Variante mit monatlicher oder jährlicher Lizenz. Die Advanced-Version enthält zusätzliche Fachinhalte, vor allem von Otto Schmidt, während die Core-Version bereits viele juristische Quellen und Grundfunktionen bietet. Dazu gehören unter anderem Anonymisierung, Schnittstellen, ein Word-Add-in und ein persönlicher Video-Chat-Support.
Anschließend testen wir die Oberfläche und die Arbeitsweise des Tools. Wir legen Akten an, laden Dokumente hoch und arbeiten mit einem Chatfenster, in dem sich gezielt Fragen zu einzelnen Vorgängen stellen lassen. Für jede Anfrage können Quellen ausgewählt werden, etwa Entscheidungen, Fachinhalte oder bestimmte Datenbanken, um die Ergebnisse einzugrenzen.
Wir zeigen außerdem einen typischen Anwendungsfall aus dem Datenschutz: Wir lassen uns eine strukturierte Checkliste für die Arbeit als Datenschutzbeauftragter in einem mittelständischen Unternehmen erstellen und bauen darauf eine To-do-Liste auf. Die Ergebnisse lassen sich direkt als Word- oder PDF-Datei exportieren und enthalten Quellenangaben.
Zum Schluss sprechen wir über die Einbindung in bestehende Arbeitsabläufe, etwa über Word, API-Anbindungen und Kanzleisoftware. Insgesamt bewerten wir das Tool als gut nutzbar, mit einer einfachen Oberfläche und einem klaren Fokus auf juristische Inhalte.
